Sauber gelaufen, der Dreikönigslauf in Lauingen

9,5km | 0:40.13h | 4:16/km | 684kcal | —bpm
Die Altvorderen und Einheimischen streiten sich ein wenig, ob der Dreikönigslauf um den Auwaldsee in Lauingen nun 9,5 oder 9,7km lang ist. So ganz genau will sich keiner festlegen (der Garmin zeigte letztes Jahr 9,7km, diesmal 9,5). Jedenfalls war ich 1min30 schneller als in 2012 und wäre ich nicht im Schweinsgalopp los …

Wobei es halt war wie immer bei so kleinen und familiären Laufveranstaltungen, zwei Regeln haben immer Gültigkeit: 1) irgendwelche Kameraden sind trotzdem immer schneller und 2) die jugendlichen und losstürmenden Läufer der Fußball- oder Handballvereine holt man spätestens nach einem Drittel der Strecke ein 😉

 

 

Herrlicher Nikolauslauf

21,1km | 1:43.45h | 4:55/km | —kcal | —bpm
Angetrieben hat mich beim Nikolauslauf in Tübingen die nackte Angst! Die Angst, zu langsam zu sein: mein Garmin lag daheim, so gab es nur die Vollgas-lauf-immer-weiter-Taktik. Es war eine ganz und gar wunderbare Veranstaltung, allen Helfern ist großer Dank zu sagen.

Und wer hier schaut, der will auch 2013 mir dabei sein:

Frankfurt Marathon: Makau auf den Fersen

42,2km | 3:25.33h | 4:52/km | 3165kcal | —bpm
Die knappe Information zum tollen Sporterlebnis könnte sein: Hinter Makau PB gelaufen.
Etwas detaillierter kann man es aufgrund der öffentlich zugänglichen Pace- bzw. Zeittabelle wiedergegben.

Split       Tageszeit       Zeit           Diff     min/km   km/h
5 km      10:29:19    00:24:48    24:48    04:58    12.10
10 km    10:54:06    00:49:35    24:47    04:58    12.11
15 km    11:17:33    01:13:02    23:27    04:42    12.79
20 km    11:41:13    01:36:42    23:40    04:44    12.68
Halb       11:46:24    01:41:54    05:12    04:44    12.68
25 km    12:04:50    02:00:19    18:25    04:44    12.71
30 km    12:28:54    02:24:24    24:05    04:49    12.46
35 km    12:53:13    02:48:43    24:19    04:52    12.34
40 km    13:18:36    03:14:06    25:23    05:05    11.82
Netto     13:30:04    03:25:33    11:27    05:14    11.49

5km, 10km, es wird einem bei gerade mal +1°C endlich so ‚warm‘, dass man nicht unter die am Straßenrand vielfach angebrachten Heizpilze stehen mag.

Ab km15 wird klar: heute ist der Tag der Tage, ‚Wenn nicht jetzt, wann dann?‚ (‚Höhner‘), wann sonst soll der PB fallen? Daher: Tempo anziehen, alles bestens, super Zuschauer, Wasser getankt, ein Gel geschluckt, es läuft rund.

Zwischen dem 20. und 25. Kilometer zieht sich das Feld bereits auseinander: die ungestümen Vorneraussprinter werden eingesackt, ein gutes Gefühl, die Tempoeinteilung passt.

Kurz vor km30 noch das 2. Gel (Cola-Geschmack), das muss bis zum Ziel dann auch reichen. Irgendwie zwickt es in der linken Wade (war eigentlich therapiert!). Aber das bremst nicht.

Um den 35. Kilometer rum, jetzt geht es nochmals in die City rein, wird der Wadenschmerz doch sehr unangenehm. Hält die Wade noch bis ins Ziel? Eigentlich egal, selbst wenn es eine Zerrung werden wird, jetzt nur nicht aufgeben. Schlimmer ist vielleicht eher, dass ich das Hin und Her in der Innenstadt mental nicht mehr verstehe. Mal links, mal rechts, wo sind wir eigentlich? Orientierung bietet nur noch das GPS (das mal wieder mit den angezeigten Kilometern mir und der offiziellen Beschilderung voraus ist …).

Pünktlich bei km40 meldet sich das 2. Gel bei mir: Hallo! Na ja, muss man auch mal erlebt haben, die berühmten Magenprobleme. Üble Krämpfe, Tempo komplett raus, jetzt der Kampf gegen den Magen. Aber es nützt ja nichts: die 2 km lasse ich mir auch nicht nehmen und siehe da: die letzten paar Hundert Meter geht es wieder und beim Zieleinlauf in der Festhalle – tolle Atmosphäre, aber dann auch nicht so gigantisch wie immer berichtet – kann ich auch wieder lachen!

Bleibt doch noch die PB auf der Uhr stehen, auch wenn es hätte noch um 2-3 Minuten schneller sein können, also ohne Waden- und Magenzwicken.

Details gibt es hier oder auch hier:

 

 

Dank GPS am PB vorbei

21,1km | 1:32.36h | 4:23/km | 1561kcal | —bpm
Nun, da bin ich als (bedingt) Technikgläubiger dem GPS auf den Leim gegangen. Mein Garmin war leider bei der Pace immer auf Rekordkurs, allein, er zählte mehr Meter als der Veranstalter … Und als ich die Differenz erkannte, war es leider schon zu spät, durch Temposteigerung zu retten was zu retten war. Hilft also nur, immer wieder mal Handstoppen. Toll war der Einsteinlauf allemal, trotz vielfach miserabler Bands eine klasse Veranstaltung.

Zu schnell für die Zeitnahme

8,0km | 0:33.13h | 4:14/km | 565kcal | —bpm
Ein Novum für mich: beim ‚Run in die Ferien‚ in Münsingen war ich so schnell beim Zieleinflauf, dass ich von den Helfern grölend zurück beordert wurde. Irgendwie hat der Impuls für die Zeitnahme nicht funktioniert (weil ich zu schnell war, so rede ich es mir jedenfalls ein …). Nun denn, schön war es dort, die Kollegen von cool and clean waren auch mit ihrem Stand vor Ort. Und es gab die bunteste aller bisherigen Startnummern, schön gemacht. Der Lauf selbst ist etwas bergig, siehe Auswertegrafik:

 

Treffen der Nichtnominierten

10,0km | 0:42.47h | 4:16/km | 727kcal | —bpm
Ja schau einer an. Treffen sich zwei, die nicht für London nominiert wurden beim
Stadtlauf in Aulendorf. Wobei ich zugebe, dass Daniel Unger mich in der 5. von 6 Runden überrundet hat. Aber egal, da haben die Yetis aus Aulendorf zum 10. Jubiläum eine tolle neue, jetzt 10km-Strecke hingezaubert. Bestens. Nicht flach und daher wohl nicht so ganz schnell, gleichwohl ein guter Rundenkurs. Dämpfig war es, schwül, und doch stand am Ende mit 42.47 eine neue PB (endlich)!

Abgebrochene 10km-Regeneration

4,2km | -:17.44h | 4:16/km | 303kcal | —bpm
Wenigstens gab es für das kleine Startgeld beim Ravensburger Stadtlauf gute Leistung drumherum: eine tolle Stadtkulisse, meditarenes Flair, ein hochwertiges Funktionsshirt und nette Helfer. Pech nur: nach gut einer Viertel Stunde wurde der Lauf wegen Gewitter und Sturm abgebrochen. Ein Jammer, wo ich seit der 2. von 6 Runden gerade dabei war, die jungen, Testosteron getriebenen Ravensburger Burschen nach deren anfänglichem übermütigen Spurten wieder einzusacken. Wirklich jammerschade, hätte ich doch gerne Routine und Altersweisheit und -durchhaltevermögen demonstriert. Na ja, dann eben nächstes Jahr wieder im schönen Ravensburg.

Alternativ kann es dann ja am kommenenden Freitag Abend zum Aulendorfer Stadtlauf gehen. Schau mer mal, was die jungen Hirsche dort so drauf haben.

Hitzeschlacht an der Donau

21,1km | 1:34.53h | 4:27/km | 1552kcal | —bpm
Mehr und schneller war nicht möglich beim Tuttlinger Halbmarathon. Nicht wegen der Hitze mit knapp 30 Grad Celsius, nicht wegen des Trainingszustandes nach dem Faserriss. Nun gilt bereits wieder der Blick nach vorne: möglichst schnell regenerieren, um beim ersten Ultra anlässlich des Ulmer Nachtlaufs fit zu sein.

Ein Wort noch zur Tuttlinger Veranstaltung: spitze! Richtig gut gemachte Laufveranstaltung; da haben welche nachgedacht und mit Engagement und Liebe geplant und durchgeführt. Sehr empfehlenswert.

(Foto: Alexandra Graf)

Und wieder ein Versehen

PB-HM-120407

21,1km | 1:31.58h | 4:19/km | 1544kcal | —bpm
HM beim Öpfinger Osterlauf: ausreichend frisch bis kalt, damit es mir gut tut (20 Grad Celsius weniger als im letzten Jahr). Und dann ein wenig Experimentierfreude: 1. Hälfte in 4:22er Pace, um in der 2. zu steigern. Geht das mitten im Trainingsaufbau? Es ging!

Was noch unbedingt gesagt werden muss: eine liebevoll und durchdacht organisierte Veranstaltung. Gut gemacht, Jungs und Mädels aus Öpfingen.