PB mit Ansage: Marathon Bad Waldsee

42,2km | 3:19.38h | 4:44/km | 3209kcal | —bpm
Nichts weniger als eine Bestzeit – mit Ankündigung. Beim Bad Waldseer Lauffieber gab es dieses Mal perfekte Bedingungen. Kaum Wind, noch nicht zu warm. Und Dank hoher Disziplin, zu Beginn und in der ersten Hälfte nicht zu schnell zu laufen, ging auch die 2. Etappe halbwegs mit Anstand bis ins Ziel. Ein hervorragend organisierter Laufwettbewerb, Hut ab!

Vergleicht man die Zeiten mit dem Lauffieber 2013, dann war das letzte Viertel der Strecke diesmal deutlich besser in der Pace, die vielen langen Läufe haben offenbar Wirkung gezeigt.

Foto: © Andi Pfaff, laufkalender24.de

 

Es ist alles erreicht 2013: Frankfurt Marathon

42,2km | 3:21.00h | 4:46/km | 3300kcal | —bpm
Frankfurt Marathon und trotz Windböen bis 50km/h: es war ein spitzenmäßiger Tag mit (unendlich) viel Lauffreude. Und es hat offenbar alles gepasst: die Trainingsplanung, das Tapering, die Wettkampfernährung und (fast) auch die Renntaktik. Zur Belohnung gab es die PB! (Ein Video vom Sponsor gibt es hier und hier den Rennverlauf bei Garmin)

Run und Fun, in der Tat

42,2km | 3:32.08h | 5:01/km | 3203kcal | —bpm
Es waren dann doch zu viele kumulierte Höhenmeter, als dass es für die angepeilten unter 3:30h gereicht hätte. Auch wenn der Donautallauf beim Tuttlinger Run und Fun zunächst landschaftlich absolute Spitze ist (wenn man Luft und Lust zum Umschauen findet) und teilweise im schattigen Waldweg die Donau aufwärts geht, so ist die 2. Hälfte dann in der blanken Sonne und damit dann auch nicht mehr ganz so spaßig wie zu Beginn. Und auch die Laufzeiten der ersten Hälfte waren vielleicht ob der erwartbaren Temperaturen zu forsch (nach nur 5 Wochen Marathon in Bad Waldsee).

Tuttlingen 2013

Egal – ein toller Landschaftsmarathon. Und toll von der Sportkameraden organisiert, wärmstens zu empfehlen!

Details gibt es hier:

 

Na also, wozu all die Aufregung? Nur wegen der PB? :-)

42,2km | 3:23.36h | 4:49/km | 3236kcal | —bpm
Beim Bad Waldseer Lauffieber gab es nun also Licht und Schatten: erste Hälfte in der Sonne, die zweite im Regen und Hagel. Und auch bei der Pace und Rennteilung: erster HM der beiden Runden unter Zug von Christoph ein wenig zu schnell, dafür dann auf der zweiten Hälfte (mutterseelenallein) etwas langsamer.

Aber egal, es war ein Heidenspaß und am Ende gab es doch noch die verdiente PB. Zur Belohnung wie fast immer den Brechreiz nach dem Zieldurchgang (da ist’s ja eher heldenhaft), dann Heiß-Wasser-leer-Duschen und die kostenlose Massage. Nicht zu Vergessen das Nacktbaden: da bin ich allerdings erwischt worden (obwohl sonst quasi keiner im Bad war). Alles bestens, ein gelungener Samstag Nachmittag.

Hier ein Schnappschuss von Beate(c) kurz nach der Streckenhälfte.

 

Frankfurt Marathon: Makau auf den Fersen

42,2km | 3:25.33h | 4:52/km | 3165kcal | —bpm
Die knappe Information zum tollen Sporterlebnis könnte sein: Hinter Makau PB gelaufen.
Etwas detaillierter kann man es aufgrund der öffentlich zugänglichen Pace- bzw. Zeittabelle wiedergegben.

Split       Tageszeit       Zeit           Diff     min/km   km/h
5 km      10:29:19    00:24:48    24:48    04:58    12.10
10 km    10:54:06    00:49:35    24:47    04:58    12.11
15 km    11:17:33    01:13:02    23:27    04:42    12.79
20 km    11:41:13    01:36:42    23:40    04:44    12.68
Halb       11:46:24    01:41:54    05:12    04:44    12.68
25 km    12:04:50    02:00:19    18:25    04:44    12.71
30 km    12:28:54    02:24:24    24:05    04:49    12.46
35 km    12:53:13    02:48:43    24:19    04:52    12.34
40 km    13:18:36    03:14:06    25:23    05:05    11.82
Netto     13:30:04    03:25:33    11:27    05:14    11.49

5km, 10km, es wird einem bei gerade mal +1°C endlich so ‚warm‘, dass man nicht unter die am Straßenrand vielfach angebrachten Heizpilze stehen mag.

Ab km15 wird klar: heute ist der Tag der Tage, ‚Wenn nicht jetzt, wann dann?‚ (‚Höhner‘), wann sonst soll der PB fallen? Daher: Tempo anziehen, alles bestens, super Zuschauer, Wasser getankt, ein Gel geschluckt, es läuft rund.

Zwischen dem 20. und 25. Kilometer zieht sich das Feld bereits auseinander: die ungestümen Vorneraussprinter werden eingesackt, ein gutes Gefühl, die Tempoeinteilung passt.

Kurz vor km30 noch das 2. Gel (Cola-Geschmack), das muss bis zum Ziel dann auch reichen. Irgendwie zwickt es in der linken Wade (war eigentlich therapiert!). Aber das bremst nicht.

Um den 35. Kilometer rum, jetzt geht es nochmals in die City rein, wird der Wadenschmerz doch sehr unangenehm. Hält die Wade noch bis ins Ziel? Eigentlich egal, selbst wenn es eine Zerrung werden wird, jetzt nur nicht aufgeben. Schlimmer ist vielleicht eher, dass ich das Hin und Her in der Innenstadt mental nicht mehr verstehe. Mal links, mal rechts, wo sind wir eigentlich? Orientierung bietet nur noch das GPS (das mal wieder mit den angezeigten Kilometern mir und der offiziellen Beschilderung voraus ist …).

Pünktlich bei km40 meldet sich das 2. Gel bei mir: Hallo! Na ja, muss man auch mal erlebt haben, die berühmten Magenprobleme. Üble Krämpfe, Tempo komplett raus, jetzt der Kampf gegen den Magen. Aber es nützt ja nichts: die 2 km lasse ich mir auch nicht nehmen und siehe da: die letzten paar Hundert Meter geht es wieder und beim Zieleinlauf in der Festhalle – tolle Atmosphäre, aber dann auch nicht so gigantisch wie immer berichtet – kann ich auch wieder lachen!

Bleibt doch noch die PB auf der Uhr stehen, auch wenn es hätte noch um 2-3 Minuten schneller sein können, also ohne Waden- und Magenzwicken.

Details gibt es hier oder auch hier:

 

 

q. e. d. – M in Sub 3:30

42.2km | 3:27.14h | 4:54/km | 3066kcal | 170bpm

München Marathon 2011: Ein ganz und gar wunderschöner Tag! Glücklich und schneller als geplant ins Ziel.

Wobei der Tag ja eher ungut angefangen hat: der Regionalexpress nach München streikte auf quasi freier Strecke und es war eher unwahrscheinlich, überhaupt noch nach München oder gar an den Start zu kommen. Irgendwie hat es dann doch geklappt, Umziehen im Ersatzzug, Nummer abholen auf den letzten Drücker, Warm up zum Startblock und dann ging es auch schon los!

Wunderbar, die Down-Syndrom-Gruppe war auch wieder dabei und alle anderen, vom Novize bis zum Rentner (kommt ja von ,Rennen‘). Vorbei an all den architektonischen Sehenswürdigkeiten war der Lauffluss im Englischen Garten schnell möglich, allein die GPS-Pace passte nicht zur km-Markierung und der gemessenen Zeit. Egal. Eher konservativ angehen: 5:00-02, so der Plan. Am Ende des Englischen Gartens dann kurz in die Büsche und von nun an konnte mich nichts mehr aufhalten. Bei km18 das erste Gel und nach dem HM-Marke dann mit dem Tempo hoch: unter die 5 Minuten, Richtung 4:56er Pace. Überholt hat mich ab hier fast keiner mehr, vielmehr kam ich dem 3:30erBallon immer näher. Und am Marienplatz Ende der Zwanziger Kilometer war er fällig (zur Belohnung noch ein Gel). Und ab dann war es nur noch Genuss, fantastisch. Keine Mauer weit und breit zu sehen (den langen Läufen mit Endbeschleunigung sei Dank) und die letzten 10km waren die schönsten überhaupt. Einen nach dem anderen einsammelt, freundlich die Musikgruppen und die Gegner angelächelt und dann kam auch leider schon das Olympiastadion in Sicht. Sollte es wirklich schon zu Ende sein? Schade, schade. So bildete die schöne Dreiviertelsrunde auf der Bahn den glorreichen Abschluss mit den o.g. Eckdaten des Laufs. Und der raschen Erkenntnis: man hätte in der ersten Hälfte sogar noch ein klein wenig mehr Kohlen auflegen können. Und es hat sich auch gezeigt: Kilometer schrubben und Abwechslung, das bringt einen nach vorne.

Sodann, im Mai 2012 geht es wieder an den Start beim nächsten Marathon in Bad Waldsee. Jetzt kommt vielleicht noch der eine oder andere Spaßlauf (Nikolauslauf HM, Crosslauf 8km). Und man könnte auch mal einen Ultra ins Auge fassen. Wieso eigentlich nicht?

Übrigens: wer es ganz genau wissen möchte, der schaut hier bei Garmin nach.

Auch nett: München.tv

Marathon: Heimvorteil genutzt

42,2km | 3:36.03h | 5:06/km | 3193kcal | —bpm

Also, geht doch! Quasi vor heimischen Publikum (dort wo es war) ging es bei etwas zu warmen und leicht schwülem Wetter auf die Strecke: Zielzeit war 3:35 – da will ich aber mit der 36er Zeit nicht unzufrieden sein. Das passt und lässt gleichwohl die Perspektive gen :30 möglich erscheinen. Es war ein prima Rennen, auch taktisch: beide Rennhälften wurden gleich schnell absolviert, eine deutliche (auch mentale) Steigerung verglichen mit dem ersten M in München vor einem halben Jahr. Dabei die letzten 11km noch 10 Kollegen eingesackt, bestens  😉

Und überhaupt: nach dem Zieldurchgang hyperventiliert und übergeben: perfekt! So muss Wettkampf sein!

Garmin.Connect

Pionierleistung. München Marathon

42,195km | 3:55.58h | 5:35/km | 3256kcal | 178bpm

Ja. Es ist vollbracht. Aus und vorbei. Erledigt. Q.e.d.

Aber es war dann halt doch nur teilweise von Euphorie geprägt, das erste Marathon-Laufereignis. Zwischendurch kam nicht nur der Mann mit dem Hammer. Nein, er hatte auch noch seinen Psycho-Kameraden dabei, der mir immer vom Aufhören ins Ohr geflüstert hat.

Und es kam wie von vielen – per Buch oder persönlich – vorausgesagt. Nicht zu schnell angehen, für die 2. Hälfte sparen.

So aber bin ich es nicht angegangen, es lief halt die ersten gut 20km so prima. Perfekte Bedingungen, wunderschöne Strecke im Englischen Garten. Dann aber kam bei km 25 der erste Einbruch, die Erkenntnis, dass die 5‘ Pace nicht dauerhaft zu erbringen sein wird. Und anfangs der 30er km dann das o.g. Männchen … Und doch obsiegte die Vernunft und der Durchhaltewillen. Jetzt erst recht!

Und so blieb es dann doch noch unter dem 4 Stunden-Debut, wenngleich die Erwartungen aufgrund der 10tausender und HM-Zeit ja eher bei 3:30 lagen. Aber der nächste M kommt. Bestimmt. Das war schon beim Einlauf ins Olympiastadion klar.